Der 27. Januar 1969 – ein kalter, grauer Wintertag. Kein Tag an dem man gern das Haus verlässt. Und doch ein Tag mit einem ganz besonderen Ereignis. In einer kleinen Stadt in Belgien erblickte Herr Meier die Straßen der Welt. Noch unerfahren, aber voller Abenteuerlust setzte er sich schon in jungen Jahren ganz große Ziele. Sein erster Wunsch war es Leben zu retten. Also tat er es. Ganze 15 Jahre lang war Herr Meier im Dienste des Bensheimer Krankenhauses unterwegs. Er hat geholfen Verletzungen zu heilen, Kinder auf die Welt zu bringen und er hat insgesamt 1.267 Menschen das Leben gerettet. Naja, vielleicht waren es auch 1.265. Aber es waren viele. Herr Meier liebte was er tat und trotzdem kam sehr bald das Ende seiner medizinischen Laufbahn. Er wurde von schnelleren, moderneren Kollegen abgelöst. Enttäuscht und niedergeschlagen verbrachte er seine Zeit bis zum Sommer 1985 in einer dunklen Scheune. Und dann traf er ihn. Oskar. Ein sympathischer lebensfroher Mann, Mitte 30, der ihm von der schönen weiten Welt erzählte und vom Reisen. Das wollte Herr Meier auch. Also tat er es, denn Reisen war ohnehin ein Punkt auf seiner Liste. Gemeinsam mit Oskar hat er wirklich alles gesehen. Von der Sierra Nevada bis zum Nordkap gibt es keinen Ort, den Herr Meier nicht besucht hat. Jahre vergingen. Mit der Zeit wurde Herr Meiers bester Freund immer vergesslicher. Am Anfang waren es kleine Dinge, am Ende sogar ganze Erlebnisse, an die sich Oskar nicht mehr erinnerte. Nur seinen Weggefährten vergaß er nie. Als sich die Freunde voneineander verabschieden mussten, gab er Herrn Meier seine wichtigste Erkenntnis mit auf den Weg: „Am Ende sind es die bewegensten Erinnerungen die zählen. Weil besondere Momente für immer bleiben.“

Und weil Herr Meier fand, dass es viel mehr besondere Momente geben sollte und ihm dieser Gedanke sehr gefiel, setzte er ein neues Ziel auf seine Liste: Menschen glücklich machen. Also tat er es. Nun beginnt ein neues Kapitel und Herr Meier ist unterwegs, damit ihr Teil seiner Geschichte sein könnt.

 

Was bringt Herr Meier mit?

Herr Meier möchte es seinen Gästen so gemütlich wie möglich machen. Daher hat er immer eine Bank, einen kleinen Tisch und natürlich Lichterketten dabei.

Wie groß ist der Fotobus?

Der alte Herr ist schon ein stattlicher Zeitgenosse. In seiner Fotokabine haben 3 Personen ganz locker Platz, aber auch große Gruppen, bis zu 10 Leuten, haben sich schon gemeinsam auf ein Foto gepresst.

Was braucht er vor Ort?

Da ist Herr Meier ganz unkompliziert! Ein einfacher Stromanschluss reicht im vollkommen aus um den gesamten Tag bis in die Nacht gute Laune zu verbreiten.